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Erdwärme
Im Anhang ein FUNDUS zu Ihrem Thema, ist es die richtige Richtung?
Gruss K.Müller
SPANNIG, J.: Betriebserfahrung und Optimierung einer Dieselmotor- Wärmepumpe mit Erdwärmespeicher (II) SPANNIG, J.: Betriebserfahrung und Optimierung einer Dieselmotor- Wärmepumpe mit Erdwärmespeicher (II)
SPANNIG, J.: Betriebserfahrung und Optimierung einer Dieselmotor- Wärmepumpe mit Erdwärmespeicher (II)
MÜLLER, J.: Bertriebswirtschaftliche Analyse eines saisonalen Erdwärme- speichers
BECK, M.; REUSS, M.; SCHULZ, H.; SPANNIG, J.; WAGNER, B.: Erfahrungen mit einem Langzeitspeicher mit vertikalen Wärmetauschersonden. Tagungsbericht Symposium Erdgekoppelte Wärmepumpen, Schloß Rauischholzhausen, 7.-9.10.1991. Hrsg.: B. Sanner u.a. Karlsruhe: Fachinformationszentrum Karlsruhe, 1991, S. 179-191. (IZW-Berichte 3/91) BECK, M.; REUSS, M.; SCHULZ, H.; SPANNIG, J.; WAGNER, B.: Erfahrungen mit einem Langzeitspeicher mit vertikalen Wärmetauschersonden. Tagungsbericht Symposium Erdgekoppelte Wärmepumpen, Schloß Rauischholzhausen, 7.-9.10.1991. Hrsg.: B. Sanner u.a. Karlsruhe: Fachinformationszentrum Karlsruhe, 1991, S. 179-191. (IZW-Berichte 3/91)
BECK, M.; REUSS, M.; SCHULZ, H.; SPANNIG, J.; WAGNER, B.: Erfahrungen mit einem Langzeitspeicher mit vertikalen Wärmetauschersonden. Tagungsbericht Symposium Erdgekoppelte Wärmepumpen, Schloß Rauischholzhausen, 7.-9.10.1991. Hrsg.: B. Sanner u.a. Karlsruhe: Fachinformationszentrum Karlsruhe, 1991, S. 179-191. (IZW-Berichte 3/91)
http://www.tec.agrar.tu-muenchen.de/publikationen/ver92.html
Erneuerbare Energien und rationelle Energieverwendung Erneuerbare Energien wie Wasserkraft, Sonnenstrahlung, Wind, Biomasse, Erd- und Umgebungswärme können die Energieversorgung langfristig auf eine breitere Grundlage stellen. Die energetischen Potentiale sind beträchtlich, werden aber, mit Ausnahme der Wasserkraft und der Biomasse (hier vor allem Holz), bislang nur wenig ausgeschöpft. Zur Erschließung des noch bestehenden Entwicklungspotentials betreibt das BMBF eine langfristig angelegte Forschungs- und Entwicklungsförderung auch im Grundlagenbereich.
Erneuerbare Energiequellen und neue Sekundärenergieträger Erneuerbare Energiequellen tragen zur Schonung endlicher Energievorräte bei und senken die Belastung von Luft, Wasser und Boden. In der Bundesrepublik Deutschland decken erneuerbare Energiequellen und die Verbrennung von Abfallstoffen derzeit aber nur etwa 2,5% des Primärenergiebedarfs. Der Hauptanteil entfällt dabei auf die Wasserkraft und die Biomasse (Holz). Die übrigen Energiequellen, insbesondere Sonne und Wind, fallen trotz wachsender Nutzung - die Windenergie wird 1996 einen Anteil von rd. 0,5% erreichen - derzeit in der Energiebilanz noch wenig ins Gewicht.
Charakteristisch für die erneuerbaren Energiequellen - ausgenommen Wasser und Biomasse - ist ihre relativ niedrige Leistungs- und Energiedichte, ferner die zeitlich schwankende Verfügbarkeit. Jedoch können neben der Wasserkraft zumindest Windkraftanlagen - mit der Vergütung nach dem Stromeinspeisungsgesetz - an günstigen Standorten bereits heute wirtschaftlich betrieben werden. In Einzelfällen gilt dies auch für Photovoltaik, Erdwärme, passive und aktive Nutzung der Solarwärme sowie die energetische Nutzung von Biomasse. Eine verstärkte Nutzung von Speichermethoden erscheint allerdings technisch und ökonomisch noch zu früh. Dies gilt vor allem für elektrische Speicher. Auf dem seit längerem stagnierenden Energiemarkt stehen die erneuerbaren Energien in einem harten Verdrängungswettbewerb mit etablierten Techniken - einem Wettbewerb, in dem wirtschaftliche Gesichtspunkte maßgeblich sind.
Die Forschungsförderung des BMBF hat die Weiterentwicklung erneuerbarer Energien nachhaltig vorangetrieben. Im Bereich Photovoltaik wurden bei mono- und polykristallinen Siliziumzellen deutliche Leistungssteigerungen erzielt, so daß sie inzwischen zu marktgängigen Produkten herangereift sind. Deutlich verbessert wurden auch technische Reife und Funktionssicherheit bei netzverbundenen und nicht-netzverbundenen photovoltaischen Energieversorgungsanlagen auf Hausdächern und in landwirtschaftlichen Betrieben. Im Rahmen des "Bund-Länder-1000-Dächer-Photovoltaik-Programms" haben 2100 Photovoltaik-Anlagen staatliche Fördermittel erhalten.
Die Bundesregierung hält weitere Fortschritte bei der Direktumwandlung von Sonnenenergie in Strom durch Photovoltaik für möglich. Ein auf zehn Jahre angelegtes Programm "Photovoltaik 2005" soll daher vor allem die spezifischen Kosten bei Solarzellen senken. Dies kann etwa durch steigende Wirkungsgrade, reduzierte Fertigungskosten und geringeren Energieaufwand in der Produktion erreicht werden - insbesondere bei kristallinen Siliziumzellen und der Dünnfilm-Solarzelle aus Amorph-Silizium sowie Verbindungshalbleitern.
Kostenreduktion ist auch das Ziel beim Bau photovoltaischer Gesamtanlagen, deren Zuverlässigkeit das BMBF weiter erhöhen will. In noch stärkerem Maße sollen Photovoltaik-Anlagen in Wohnsiedlungen und an Gewerbegebäuden erprobt werden. Kleine und mittlere Unternehmen erhalten eine Förderung bei Entwurf und Optimierung von PV-Kleinanlagen und -systemen in Kooperation mit Forschungseinrichtungen.
Forschungsaktivitäten zur Sonnenenergienutzung in dezentralen Energieversorgungsanlagen sollen vor allem Ländern mit schwacher Stromversorgungsinfrastruktur neue Erkenntnisse liefern. Mit dem Forschungsschwerpunkt "Anwendung im ländlichen Raum der Dritten Welt" will das BMBF die internationale Forschungskooperation speziell auf den Gebieten Photovoltaik, Solarthermie und Windkraft anregen. In den Programmen "ELDORADO-Wind" und "ELDORADO-Sonne" werden innovative Techniken der Wind- und Solar-Energie in Ländern der Dritten Welt und südlichen Klimazonen einem Breitentest unterzogen. Geplant ist auch die weitere praktische Erprobung photovoltaischer Kleinanlagen - z.B. Trinkwasserpumpen, Lampen, Batterieladegeräte, Telekommunikationsgeräte. Neue Verfahren sollen zudem die Sonnennutzung vor allem bei den solaren Kochern, bei Trocknung und Kühlung ermöglichen.
Einen großen Schritt nach vorn hat die Windenergie-Nutzung gemacht, die - dank marktreifer Technik - bereits in vielen Fällen wirtschaftlich ist, die Vergütung nach dem Stromeinspeisungsgesetz vorausgesetzt. Das Demonstrationsprogramm "250 MW Wind" brachte wertvolle Erkenntnisse, die nun mit Hilfe wissenschaftlicher Meß- und Evaluierungsprogramme ausgewertet und angewandt werden. Inzwischen liegen zunehmend Betriebserfahrungen auch größerer Anlagen (300 kW bis 1,5 MW) vor.
Fortschritte gab es ferner bei der Wasserstoffnutzung, vor allem durch neue Systemkomponenten zur Erzeugung, Speicherung und Anwendung von Wasserstoff. Entsprechende Forschungsarbeiten werden im Rahmen des Großprojekts "Solar-Wasserstoff-Bayern" in Neunburg vorm Wald durchgeführt; die Zusammenarbeit mit Saudi-Arabien im Projekt "Hysolar" wurde 1995 erfolgreich abgeschlossen. Zur Marktreife haben es ferner elektrische und verbrennungsmotorische Wärmepumpen gebracht.
Weitere Förderaktivitäten des BMBF auf dem Gebiet erneuerbarer Energien befassen sich mit:
der Entwicklung von Hochenergiebatterien (etwa Lithium-Batteriesysteme) als Energiespeicher für die Weiterentwicklung des Elektroautos; der Erprobung von Hochtemperatur-Brennstoffzellen (BZ) als Energiewandler für den Einsatz in Kraftwerken. Karbonatschmelzen-BZ stehen kurz vor der Demonstrationsphase, oxidkeramische BZ befinden sich im Laborstadium; der Entwicklung der bei niedrigen Temperaturen arbeitenden MembranBrennstoffzelle für den Anwendungsbereich Elektrotraktion; der Entwicklung hydrologischer, geologischer und physikalisch-chemischer thermischer Speichersysteme für den Einsatz erneuerbarer Energien im Systemverbund; der Erforschung der "Hot Dry Rock-Technik" zur energetischen Erdwärme-Nutzung. Derzeit wird die Mitarbeit an einem entsprechenden Forschungsprojekt der EU in Soultz-sous-ForÁt (Frankreich) gefördert.
http://www.fh-muenchen.de/home/common_fhm/bmbf/html/161h1.htm
http://www.tina-brandenburg.de/hm99/solar/heizen.htm
http://www.energieland.nrw.de/ag-wp.htm http://ttk1.ciw.uni-karlsruhe.de/kaelte/kbpbp/bp-inh.htm
http://www.fiz-karlsruhe.de/peu/izw/wp_mar95.html
http://www.boxer99.de/waermepumpen.htm
http://www.minergie.ch/Umwelt.htm
http://www.haus.de/PHD/PHDL/PHDLG/PHDLG02/PHDLG02H/phdlg02h.htm
http://fgidec1.tuwien.ac.at/oekohaus/mod_tecdoku.htm
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12 Dec 2004 21:10:01 |
K.Müller |
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